Willkommen im Herbst

 

3 Rituale wie auch du den Herbst stimmungsvoll willkommen heißt

 

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Was wir alle die letzten Tage und Wochen schon gespürt haben, ist nun auch offiziell:
Heute am 22. September beginnt nun auch ganz offiziell der Herbst. Um 16:21 Uhr Mitteleuropäischer Zeit um ganz genau zu sein.

 

Tag und Nacht gleich lang

 

Die heutige Herbst Tag-und-Nachtgleiche ist das Gegenstück zur Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche und zählt neben der Sommer- und der Wintersonnenwende zu den 4 großen Jahreskreisfesten.
In diesem zyklischen Verlauf des Jahres markieren die Jahreskreisfeste einen energetischen Übergang für Mensch, Tier, Pflanzen und Erde und gelten seit jeher als sehr kraftvolle Tage.
Und wie der Name schon sagt, sind an diesem Datum der Tag und Nacht gleich lang.

An diesem Tag wird das Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit und zwischen Geburt und Tod hergestellt. Danach nimmt die Dunkelheit Nacht für Nacht an Länge zu. Bis sich dann zur Wintersonnenwende, der längsten Nacht des Jahres alles wieder umkehrt und die Nächte wieder kürzer werden.

Es kommt die Zeit in der wir uns wieder mehr zurückziehen, unsere Sinne wieder mehr nach Innen richten und mehr Zeit in Stille verbringen. Es ist ein Wendepunkt in die dunklere Zeit. Ein Moment um innezuhalten.

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber mag den Herbst total gerne.
Die Gemütlichkeit zuhause bei Kerzen und Tee, die warmen Lieblingskleidungsstücke und Schals so langsam wieder hervorholen, Spaziergänge im bunten Herbstlaub… herrlich!

 

 

3 Rituale für einen stimmungsvollen Herbstbeginn

 

Vielleicht hast du ja auch Lust den Herbst mit einem kleinen Ritual willkommen zu heißen:

 

  • Dankbarkeit

    Keine andere Zeit lädt uns so sehr ein wie der Herbst um Dankbarkeit zu zeigen.

    Für was bist du im vergangenen Sommer besonders dankbar?
    Für welche Momente, Menschen, Situationen oder Dinge?
    Was hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?

    Nimm dir ein paar Momente Zeit um in Stille – vielleicht sogar noch in der Herbstsonne – dankbar zu sein.
    Entweder in deinen Gedanken oder  – noch wirkungsvoller  – halte es schriftlich in einem schönen Notizbuch fest.
    Zelebriere, feiere deine Dankbarkeit und vor allem: vergiss nicht dich bei der Natur für diesen Sommer mit all seinen Erlebnissen zu bedanken. Nicht umsonst feiern wir auch das traditionelle Erntedankfest. Ein Fest der Fülle, Freude und des Dankes an die Natur und ihrer Gaben und Geschenke.

    Mach deine eigene Dankbarkeitsmediation, egal ob heute oder am Wochenende, ob am Morgen oder am Abend, ob gemütlich mit einer Tasse Café in der Sonne sitzend oder im gemütlichen Wohnzimmer.
    Finde für dich ein paar Momente der Dankbarkeit.

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  • Abschied nehmen – Bilanz ziehen – Innehalten

    Der Herbstbeginn ist auch eine gute Zeit um eine Zwischenbilanz zu ziehen.
    Es ist kein Aufbruch oder Neubeginn wie im Frühling, sondern eher ein Gefühl der Sättigung und des Abschlusses. Die richtige Zeit um nochmal Kraft zu tanken für den herannahenden Winter.

    Eine Zeit des sanften Loslassens. So wie auch die Natur langsam vergeht und die Bäume ihre Blätter verlieren.
    Um sanft und liebevoll auf die vergangenen Monate zurückzublicken.

    Was hat mich genährt, gestärkt und geheilt?
    Was kann ich tun um dieses Gefühl noch mehr in meinen Alltag zu integrieren?
    In welchen Bereichen meines Lebens kann ich vielleicht noch verstärkt etwas tun um mich auf die kalten, dunklen Monate vorzubereiten?

     

     

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  • Räuchern

    Und wie wäre es mit einer Räucherung um die alten Energien zu verabschieden und Neues ins Leben einzuladen?
    Nimm entweder deine Lieblingsräuchermischung, ein Räucherstäbchen oder eine Duftkerze.

    Was auch immer gut passt ist Salbei oder Weißer Salbei da er ein wunderbarer Raumreiniger ist, der schnell frische Energien bringt. Er neutralisiert was nicht zu einem gehört und schenkt der Seele ein Gefühl von „frisch geduscht“

    Auch folgende Kräuter und Harze  sind für den Herbstbeginn ideal:
    Weihrauch, Fichtennadeln, Johanniskraut, Lavendel, Kieferharz, Ringelblumenblüten, Pfefferminzblüten
    Alles ab in den Mörser, ein wenig zerreiben und auf Räucherkohle oder Stövchen verräuchern.

    Trau deiner Intuition und stell deine eigene Mischung zusammen oder verwende einfach deinen Lieblingsduft.

 

 

Viel Spaß bei deinem eigenen Herbstritual.

 
Auch ich werde heute Abend oder spätestens am Wochenende mein eigenes kleines Ritual machen, mich in Dankbarkeit üben, den vergangenen Sommer nochmal vorbeiziehen lassen und dabei meine Lieblingsräuchermischung anzünden.

 
Ich wünsche dir einen stimmungsvollen Herbstbeginn,
Michi

 

 

 

Buchtipp:

Wenn du dich mehr mit den Rhythmen der Natur beschäftigen möchtest und dich auch das Räuchern interessiert, kann ich dir ein Buch von Christine Fuchs – Räuchern im Rhythmus des Jahreskreises empfehlen. Es geht darin nicht nur um das Räuchern, du findest auch viele interessante Gedanken und Anregungen für das jeweilige Jahreskreisfest.
Schau mal rein: