Serie am Blog: die Chakren – unsere Energiezentren: Teil 1 – Das erste Chakra – WURZELCHAKRA – Muladhara

Okt 22, 2017 | Blog, Studio, Yoga & Meditation

Serie am Blog: die Chakren – unsere Energiezentren

Mit dieser Serie möchte ich dir einen kleinen Überblick über unsere Chakren, unsere Energiezentren geben.

Hier geht’s lang zu Einführung über die Chakren…

 

Teil 1 – Das erste Chakra – WURZELCHAKRA – Muladhara

Deine Basis und deine Wurzeln. Das Zentrum von Sicherheit, Überleben und Vertrauen.

 

Name: Wurzelchakra – im Englischen „Root Chakra“ – in Sanskrit „Muladhara“

Farbe
: Rot

Symbol: 4-blättriger Lotus

Sitz
: am Ende der Wirbelsäule, Steißbein, Beckenboden, Perineum

Element
: Erde

Ätherische Öle: Ylang-Ylang, Patchouli, Vetiver, Thymian, Myrrhe, Palisanderholz, Ingwer, Weihrauch, schwarzer Pfeffer, Nelke

Edelsteine: Granat, Hematite, Turmalin, roter Karneol, roter Jaspis, rotes Tigerauge, roter Blutstein,

Aspekte des Wurzelchakras


Das Wurzelchakra repräsentiert das Erdelement in dir. Das Feste und Stabile. Es steht für deine Basis, deine familiären Wurzeln und Eltern, deine Abstammung und dein Umfeld, wie du aufgewachsen bist. Deinen Umgang mit der materiellen Welt und mit Finanzen.

Das erste Chakra ist aufgrund seiner Position am Ende der Wirbelsäule die Basis für alle anderen Chakren. Ist schon dein Wurzelchakra instabil, wird es für alle anderen Chakren auch schwer in Balance zu kommen.

Lass uns zwei Themen des Wurzelchakras näher betrachten:

 

 

Erdung

Wir sitzen stehen und gehen jeden Tag auf der Erde, also erde ich mich doch automatisch oder?

Doch wie oft nimmst du tatsächlich bewusst den Kontakt zum Boden wahr? Spürst deinen Untergrund und lässt ein Gefühl von Ruhe und Stabilität entstehen? Nicht besonders oft wahrscheinlich. Und mir geht es genauso.

Wir machen soviele Dinge und unser Alltag ist oft sehr herausfordernd, dass wir uns oft nicht die Zeit nehmen für ein paar Momente achtsam zu sein. Und damit ist nicht mal nur das Verbinden mit der Erde gemeint, sondern auch andere Tätigkeiten, die wir zwar ausführen, im Kopf aber schon wieder ganz woanders sind.

Autofahren und dabei schon wieder Listen im Kopf durchgehen. Ist es dir auch schonmal wie mir ergangen dass du wohin fahren möchtest, aber aus gewohnt – weil du immer diesen Weg fährst – wieder die gleiche Strecke nimmst und es erst einige Zeit später merkst? Oder du einfach am Ziel aus Gewohnheit verrauschst?

Oder du bist mitten in einem Gespräch aber eigentlich mit dem Kopf ganz woanders. Oder beim Yoga und du denkst in den einzelnen Übungen daran, was du heute noch essen könntest (passiert mit öfters in der Endentspannung 😉 )oder was dich morgen im Büro erwartet.

Geerdet zu sein heißt ganz einfach im aktuellen Moment zu sein. Im JETZT.

Das erste Chakra zu stärken bedeutet auch, deine Ängste zu erforschen, hinzusehen was dir am meisten Angst macht. Dort zu bleiben. zu Atmen. Deinen Körper zu fühlen. Deine Gefühle zu fühlen. Sie nicht zu verdrängen, wegzulachen oder wegzuargumentieren. Nicht davonzulaufen.
Ein starkes Wurzelchakra bedeutet sich gleichermaßen mit der Erde – der geerdeten, sicheren Realität – und dem Himmel – dem weiten, höhen Bewusstsein – verbunden zu fühlen. Im Jetzt zu leben.

 

 

(Über-)Leben

Ein zweites wichtiges Thema des Wurzelchakras – das Überleben.

Wir stehen auf, ernähren uns, machen unsere Arbeit, sorgen für unsere Familie und unsere Mitmenschen, wir achten auf unsere Gesundheit und unseren Körper – wir überleben.

Das erste Chakra steht in direkter Verbindung mit unseren Urinstinkten, vor allem mit dem Überleben in dieser Welt. Dieser Überlebenstrieb hilft uns Erfahrungen zu verarbeiten, und ist für unseren animalischen Urinstinkte und unseren Kampf-Flucht-Reflex verantwortlich.

Die Sache ist nun die: wir haben uns weiterentwickelt. Wir müssen unser Essen nicht mehr jagen oder sammeln, wir müssen uns keine Hütten und Höhlen mehr bauen, wir nähen unsere Kleidung nicht mehr selbst (außer als Hobby), wir müssen uns nicht vor wilden Tieren und anderen steinzeitlichen Gefahren fürchten.
Wir haben Vollzeitjobs, wir kaufen im Supermarkt ein, wir gehen zum Arzt – wir sind selbst zum Großteil für unser Überleben verantwortlich.

Wir haben es selbst in der Hand.

Es liegt an uns, gesund zu bleiben. Körperlich und vor allem mental.

Nicht nur Überleben, sondern LEBEN.

Deshalb: Triff die richtigen Entscheidungen. Habe den Mut und die Durchsetzungskraft für deinen eigenen Bedürfnisse einzutreten. Fühl dich wohl in deinem Körper. Sorge gut für dich. Liebe dich selbst. Kümmere dich nicht nur um deinen Körper, sondern auch um deinen Geist und deine Seele.

 

 

 

Weitere Themen des Wurzelchakras

 

Physisch/Körperlich

Das Wurzelchakra bezieht sich auf deinen ganzen Körper, deine Knochen und auf deinen Dickdarm (zuständig für die Verarbeitung der festen Nahrung). Es steht außerdem in Verbindung mit deinen Füßen, Beinen und deinem Becken.

Oft wird auch der Ischias mit dem Wurzelchakra in Verbindung gebracht.
Der Ischias ist der längste und stärkste Nerv im Körper. Er besteht unter anderem aus Nervenfasern aus dem Rückenmark. Der Ischiasnerv reicht vom unteren Rücken bis in die Füße, wobei er etwa auf Höhe der Hüfte entspringt. Von dort verläuft er an der Oberschenkelrückseite entlang und über die Kniekehlen hinab zu den Füßen.

Entsprechend seiner Lage kann der Ischiasnerv Schmerzen im gesamten Nervensystem auslösen, wenn er eingeklemmt oder verletzt wird. Er ist zudem ein sehr wichtiger Bestandteil für unsere Gesundheit und in unserem Alltag. Er wird deshalb oft auch als Wurzel oder Basis für unsere Gesundheit gesehen, ähnlich dem Wurzelchakra..

 

 

Emotional/Mental

Das erste Chakra beeinflusst wie sicher und stabil du dich in deinem Leben fühlst. Ob du dich in deinem Leben wohl fühlst und ein Gefühl von „Angekommen sein“ hast. Ob du dich in deinem eigenen Körper wohl fühlst.

Die Stabilität in deinem Wurzelchakra beeinflusst ob du dich gut um dich selbst kümmern kannst. Deine Bedürfnisse wahrzunehmen und auch für diese einzutreten. Dein Selbstwertgefühl und deine Selbst-bewusst-sein. Und es steht für deinen Mut und deine Durchsetzungskraft. Deinen Antrieb im Leben.

 

Imbalancen


Eine Imbalance deines Wurzelchakras äußert sich in:
Angst vor dem Tod, Angst vor Schwäche, Angst nicht dazuzugehören
sich nicht sicher fühlen; zu wenig Lebensenergie verspüren,
Gefühle von Erschöpfung und ständigem Druck,
Unfähigkeit sich zu auf eine Sache konzentrieren, seine Ziele nicht erreichen

 

Checklist/Fragen zum Wurzelchakra

 

Sehe ich die Welt as einen sicheren Ort für mich?

Nähre ich mich genügend – sowohl meinen Körper mit gesundem Essen als auch meinen Geist mit guten Gedanken?

Habe ich oft das Gefühl nicht dazuzugehören?

Was erdet mich? Wie verbinde ich mich mit der Natur?

Wie verbinde ich mich mit meinem Körper, wie spüre ich mich in meinem Körper?

Was schenkt mir Sicherheit? Wo fühle ich mich sicher?

Was nährt mich? Schenkt mir Kraft und Energie?

Wie kann ich meine Stabilität und Stärke mit Anderen teilen?

 

 

Affirmationen zur Stärkung des Wurzelchakras

Ich fühle mich sicher und geerdet.
Ich fühle mich wohl in meinem Körper.
Ich bin im Frieden mit der materiellen Welt in der ich lebe.
Die Erde trägt, hält und nährt mich. 
Ich lasse alle meine Ängste los und weiß dass ich sicher bin.
Ich stehe in voller Kraft auf meinen eigenen Beinen, kann gut für mich sorgen und habe den Mut und den Durchsetzungskraft für meine eigenen Bedürfnisse einzutreten.
Ich habe den Mut und die Stärke mir ein wunderbares Leben in einer wunderbaren Welt zu erschaffen.
Ich habe Vertrauen ins Leben.

Wurzelchakra aktivieren  – in die Balance kommen

Hier ein paar Möglichkeiten wie du dein Wurzelchakra aktivieren kannst und wieder in die Balance kommst.

 

Abseits der Yogamatte

Nach draußen gehen, in die Natur. Direkten Kontakt zur Erde und Natur aufnehmen. Barfuß gehen. Im See/Meer baden. Pflanzen und Erde berühren. Gartenarbeit. Blumen.
Dein Zuhause verschönern und ausmisten. Schöne Dinge kaufen die dir Freude machen.
Nahrung die dich wärmt.
Dankbarkeit für Alles Materielle in deinem Leben.
Übe dich in Achtsamkeit, sei präsent in allem was du tust.
Schreibe regelmäßig deine Ziele, Wünsche und Träume auf.
Achte auf dich und deine Gesundheit. Darauf was dir gut tut. Deinem Körper. Deinen Geist. Und deiner Seele.
Und vor allem achte darauf was dir NICHT gut tut und lass diese Dinge & Menschen aus deinem Leben verschwinden.
Erlaube dir Entspannung und viel Schlaf.
Affirmationen.

 

Auf der Yogamatte

Meditation
Erdende Positionen.
Kind, Schneidersitz
Hinabschauender Hund
tiefe Hocke
Standhaltungen – guter Kontakt zur Erde – Balancen (Baum, Tänzer, Krieger 3, …), Standhaltungen (Krieger 1, 2, Dreieck, etc.)
Vorbeugen im Sitzen (halbe und ganze Vorbeuge im Sitzen)
Schulterbrücke

Konzentriere dich in jeder Yogahaltung auf die erdende, stabile Qualität und den Kontakt zur Erde. Egal welcher Körperteil gerade den Boden berührt.

Affirmationen. In der Meditation und/oder in der Entspannung.

Mantra: für jedes Chakra gibt es eigenes sogenanntes Mantra, einen eigenen Laut der dieses Chakra aktiviert. Für das Wurzelchakra ist das der Laut LAM.
Falls du gerne singst oder chantest oder auch einfach nur gerne Mantras hörst, findest du hier einen schönen Song:

 

 

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