You are beautiful

 

Danke an all die wunderbaren Frauen die am vergangenen Freitag beim ersten „Yin Yoga & Selbstliebe“-Workshop dabei waren.

 

Nach einer kleinen Einführung, in der ich euch meine Geschichte zum Thema Selbstliebe kurz erzählen durfte, ging’s im ersten Teil des Abends ganz um das Ankommen im Körper und bei sich selbst.
Herzöffnende, ruhige Yin Yoga Übungen und eine Mediation mit dem Mantra „Aham Prema“ (bedeutet „ich bin Liebe) sollten die Verbindung zu sich selbst stärken und das Herzzentrum öffnen.

 

 

Als Goodie gab es einen Roll-On mit duftenden ätherischen Ölen der gleich auf die Pulspunkte (Hände, Hals unter den Ohren sowie in der Mitte der Fußsohle) aufgetragen wurde.

Die Mischung von Bergamotte (DEM Öl der Selbstliebe), Geranium (DEM Frauenöl das unser Hormonsystem positiv beeinflusst) und Wilder Orange (als Stimmungsaufheller und Energiespender) kann uns vor allem in Zeiten, die wir emotional als sehr herausfordernd empfinden, hilfreich sein.

 

Und da wir  im Yoga, und vor allem im Yin Yoga oft davon sprechen, alle Gefühle und Emotionen wahrzunehmen und sich in liebevoller Akzeptanz zu üben, habe ich mich besonders gefreut, dass Diplom-Psychologin Julia uns im zweiten Teil des Abends, mit uns über den Umgang mit Gefühlen gesprochen hat. Mit Freude und Leichtigkeit umzugehen fällt uns ja nicht schwer, aber mit Gefühlen wie Angst, Unsicherheit, Traurigkeit oder Wut umzugehen, und diese auch bewusst zu spüren und zu akzeptieren, kann eine große Herausforderung sein.

 

 

Nach einer kurzen Pause haben wir den Abend mit ein paar herzöffnenden Übungen abgeschlossen, um wieder ganz in unsere Herzensenergie einzutauchen.

 

Ein paar Rückmeldungen von euch, die mich und Julia sehr gefreut haben:

„Als erstes möchte ich mich nochmals bedanken für die wunderbaren Stunden, mit eurer Hilfe habe ich es geschafft, mein Licht wieder wahr zu nehmen. Und mir wurde wieder ganz bewusst, dass das Wichtigste ist, dass ich wieder gut auf mich schaue. Dass es mir gut geht, dass ich mir die Zeit und die Pausen nehme die ich brauche ( das habe ich leider in den letzten Monaten irgenwie vergessen 😊 )“  

 

„Es war so ein toller Abend. Danke Michi 💕“

 

„Auch ich bedanke mich für den schönen Abend! Danke Michi dass du immer so tolle Workshops machst! 😍😘“

 

Danke an dieser Stelle für eure Aufgeschlossenheit, für eure Offenheit und für eure Zeit!

 

Ich persönlich finde, es geht nicht immer darum, neue Dinge oder neue Übungen auszuprobieren. Ich wollte mit diesem Workshop vor allem den Raum schaffen, um euch die Möglichkeit zu geben, sich wieder einmal ganz bewusst mit SICH selbst zu beschäftigen – mit dem Körper und vor allem auch den Gefühlen und Emotionen. Sich wieder bewusst zu werden wie es dem eigenen Körper gerade geht und vor allem auch was sich in unserem Innenleben gerade so abspielt.
(Und das klappt in so einfachen Positionen wie dem Kind oft am Besten.)
Oft überlagert der Alltag unsere Gefühle, Emotionen und körperlichen Themen und wir nehmen uns oft nicht die Zeit bewusst zu spüren und uns selbst und unsere Bedürfnisse wahrzunehmen.

 

Und ganz besonders schön finde ich dies in einem Rahmen machen zu können, wo Gleichgesinnte zusammenkommen, mit denselben Absichten und Zielen, um in dieser Energie der Gruppe mitschwingen zu können.

 

Und ich wollte euch (und natürlich auch mir) mit der Einladung von Julia auch neue Sichtweisen oder Techniken im Umgang mit Gefühlen anbieten.

 

Ich hoffe es ist mir gelungen, und selbst wenn vielleicht nicht für jede von euch alles sofort anzuwenden war, so hoffe ich doch euch zumindest ein paar neue Ideen und Inspirationen mit auf den Weg ZU EUCH SELBST gegeben zu haben.

 

Danke, bis bald & Namasté

 

 

 

 

 

PS: das Handout ist als pdf gerade im Entstehen und kommt diese Woche noch zu euch liebe Teilnehmerinnen!

Und als kleine Inspiration für Alle, hier ein wunderbarer Text, der von Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag verfasst wurde.
Immer wieder schön zu lesen…

 

 

Wundervoller Text über die Selbstliebe –

“Als ich mich selbst zu lieben begann“

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man „Vertrauen“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man „authentisch sein“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man „Reife“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man „Ehrlichkeit“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist „Selbstliebe“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man „Demut“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „Bewusstheit“.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute „Herzensweisheit“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: „Das ist das Leben“!

Charlie Chaplin (Rede anlässlich seines 70sten Geburtstags am 16. April 1959)