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Poesie & Texte

Hier findest du meine Lieblingsgedichte und Texte in Deutsch und Englisch sowie inspirierende Texte und Geschichten.

Einige sind wahrscheinlich nicht neu für dich, aber „oldies but goldies“ 😉

Und es ist doch wunderschön auch bekannte Texte immer wieder mal zu lesen und sich wieder neue Inspiration zu holen.

Die meisten englischen Gedichte stammen von meinem Yin Yoga Lehrer Biff Mithoefer. Danke lieber Biff dass du diese schönen Gedichte mit uns teilst.

Und ich wiederum möchte sie nun mit DIR teilen!

Viel Freude beim Schmökern, Lesen und Genießen,


 


 
Lebe, tanze, liebe so total und überfließend wie du nur kannst…

 

Verschwende deine Zeit nicht mit Trivialitäten,
sondern lebe, tanze, liebe so total und überfließend wie du nur kannst.
Dann werden keine Ängste dazwischenkommen und du sorgst dich nicht darum, was morgen geschieht.
Heute ist sich selbst genug.
Wenn es gelebt wird, ist es so voll, dass es keinen Raum lässt, über etwas anderes nachzudenken.

Osho

 


Aus Freude am Leben

 
Von ganzem Herzen selig lachen,
frei von vielen Sorgen machen,
und jede Träne, die es will,
weinen – lauthals oder still.
Von ganzer Seele herzlich denken,
und Gehör dem andren schenken,
mal vertrauen, mal hinterfragen,
  und Verantwortungen tragen.
Tanzend singen, Stille finden,
loslassen und auch sich binden,
lernen, wieder aufzustehen,
Unsichtbares auch zu sehen.
Gut mit sich allein sein können,
sich den Halt von andren gönnen
und liebend auf der Erde schweben
aus Freude –
aus Freude am Leben.
©Lena Raubaum

Wenn ich gehe, dann gehe ich…

 

Es kamen ein paar Suchende zu einem alten Zenmeister.

„Herr“, fragten sie „was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du.“

Der Alte antwortete mit mildem Lächeln:
„Wenn ich liege, dann liege ich.
Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf.
Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: „Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?“

Es kam die gleiche Antwort:
„Wenn ich liege, dann liege ich.
Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf.
Wenn ich gehe, dann gehe ist und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend, fügte der Meister nach einer Weile hinzu:
„Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen.
Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet.
So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid.

In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.“

 


Verwandlung

Deine Reise zu dir, sie wird dich verändern.
Dich zeichnen, formen. Und befreien.
Ändere deine Perspektive und du wirst erkennen:
Was du für einen Gipfel hieltest, ist nur eine  Stufe.
Und jener tiefe See deiner Kindheit
ein Tropfen im Meer der Ewigkeit.
Du wirst eintauchen in faszinierende Welten.
Und eines Tages wirst du dann entdecken:
Die wichtigste Reise ist die in dein Herz.
Du wirst dort alles finden,
was du dein Leben lang gesucht hast.

Christiane S. Schönemann

 


Unsere tiefgreifendste Angst

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist,
über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer ich bin,
mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen ?

Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen ?
Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.

Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist,
zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Marianne Williamson
Zitiert von Nelson Mandela in seiner Antrittsrede zum Präsidenten von Südafrika 1994


Über die Geduld

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Rainer Maria Rilke


Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben !

Elli Michler


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann…

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschah, richtig ist, von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt man  V E R T R A U E N .

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man  A U T H E N T I S C H – S E I N .

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war,
und auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man  S E L B S T A C H T U N G .

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört
mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen,
dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man  R E I F E .

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört
mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln.
Heute mache ich nur, was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und was mein Herz zum lachen bringt
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man  E H R L I C H K E I T .

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem,
das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das  “ G e s u n d e n  E g o i s m u s „,
aber heute weiß ich das ist  S E L B S T L I E B E .

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, hörte ich auf,
immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man  “ E I N F A C H – S E I N “ . 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert
immer weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo  a l l e s  stattfindet,
so lebe ich jeden Tag und nenne es  V O L L K O M M E N H E I T . 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich,
dass mich mein Denken armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich  “ H E R Z E N S W E I S H E I T “ . 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,  D A S  I S T   d a s   L E B E N !

Diese Worte schrieb Charlie Chaplin
an seinem 70ten Geburtstag am 16.April 1959

 


Es interessiert mich nicht…

Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du riskierst, dich zum Narren zu machen, auf deiner Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer deines Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu deinem Mond bilden.
Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben oder du dich klein machst und verschließt, um dich vor neuen Verletzungen zu schützen.
Ich will wissen, ob du Schmerz – meinen oder deinen eigenen – ertragen kannst, ohne ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern.

Ich will wissen, ob du Freude – meine oder deine eigene – aushalten, dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

Es interessiert mich nicht, ob das, was du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um deine eigene Seele nicht zu verraten; ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.

Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst, selbst wenn sie nicht immer angenehm anzusehen ist, und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.

Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst – meiner und deiner eigenen – und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmonds ein uneingeschränktes > Ja! < zurufst.

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie reich du bist. Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst, um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

Es interessiert mich nicht, wen du kennst oder wie du hierher gekommen bist. Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder mit wem du studiert hast. Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere weg bricht.

Ich will wissen, ob du mit dir selbst allein sein kannst und ob du den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet, wirklich magst.

Oriah Mountain Dreamer

 


Englische Gedichte und Texte


Having loved enough

Having loved enough and lost enough,
I’m no longer searching
just opening,

no longer trying to make sense of pain
but trying to be a soft and sturdy home
in which real things can land.

These are the irritations
that rub into a pearl.

So we can talk for a while
but then we must listen,
the way rocks listen to the sea.

And we can churn at all that goes wrong
but then we must lay all distractions
down and water every living seed.

And yes, on nights like tonight
I too feel alone. But seldom do I
face it squarely enough
to see that it’s a door
into the endless breath
that has no breather,
into the surf that human
shells call God(dess)

Mark Nepo


Love after Love

The time will come
when, with elation
you will greet yourself arriving
at your own door, in your own mirror
and each will smile at the other’s welcome,

and say, sit here. Eat.
You will love again the stranger who was your self.
Give wine. Give bread. Give back your heart
to itself, to the stranger who has loved you

all your life, whom you ignored
for another, who knows you by heart.
Take down the love letters from the bookshelf,

the photographs, the desperate notes,
peel your own image from the mirror.
Sit. Feast on your life.

Derek Walcott


The guest house

This being human is a guest house.
Every morning a new arrival.

A joy, a depression, a meanness,
some momentary awareness comes
as an unexpected visitor.

Welcome and entertain them all!
Even if they are a crowd of sorrows,
who violently sweep your house
empty of its furniture,
still, treat each guest honorably.
He may be clearing you out
for some new delight.

The dark thought, the shame, the malice.
meet them at the door laughing and invite them in.

Be grateful for whatever comes.
because each has been sent
as a guide from beyond.

Rumi

 

Deutsche Übersetzung

Der Mensch ist ein Gasthaus,
jeden Morgen eine Neuankunft.
Eine Freude, eine Depression, eine Gemeinheit, eine plötzliche Einsicht…
kommt wie ein unerwarteter Gast.
Begrüße und bewirte sie alle!
Auch wenn es ganze Heerscharen von Sorgen sind,
die mit Gewalt über Dein Haus herfallen und es plündern.
Behandle trotzdem jeden Gast mit Würde.
Er reinigt Dich vielleicht, um Platz für neue Wonnen zu schaffen.
Die dunklen Gedanken, die Scham, die Bosheit,
begrüße sie lachend an der Tür und bitte sie herein.
Sei dankbar für jeden der kommt,
weil ein jeder geschickt wurde als Lehrer aus der anderen Welt

Rumi


 The time for asking who’s right and who’s wrong
Who’s drunk and who’s sober,
Who’s closer to God and who’s further away
All that is over now.
This caravan is led instead by a great delight That simple joy which sits with us now
That is the grace Hafiz, you may have just poured a toast that will wash love clean of all it’s stories.

Hafiz


 

Just Sit There

Just sit there right now

Don’t do a thing
Just rest

For your separa6on from God

Is the hardest work in this world

Let me bring you trays of food

And something that you like to drink

You can use my soft words

As a cushion for your head

Hafiz

 


The sun never says

Even
After
All this time

The sun never says to the earth

“You Owe Me.”
Look
What happens

With a love like that,

It lights the
Whole Sky.

Hafiz “The Gi-” – Versions by Daniel Ladinsky

The place where you are right now

God circled on a map for you

wherever your eyes and arms and heart can move

Against the earth and the sky,

the beloved has bowed there-

The beloved has bowed there knowing

You were coming…

Hafiz

 


 

Today, like every other day, we wake up empty and frightened.

Don’t open the door to the study and begin reading.

Take down a musical instrument.

Let the beauty we love be what we do.

There are hundreds of ways to kneel and kiss the ground.

 

Kabir

 


 

This we have now is not imagina6on.
This is not grief or joy.

Not a judging state, or an elation or sadness.
Those come and go
This is the presence that doesn’t.

It’s dawn, my friend, here in the splendor of coral, inside the Friend,

In the simple truth of what Hallaj said.

When grapes turn to wine, they’re wanting this.

When the night sky pours by, it’s really a crowd of beggars,

And they all want some of this.

This that we have now created the human body, cell by cell,

like honey bees building a honeycomb. T

he human body and the universe grew from this,

Not this from the universe and the human body.

 

Rumi

 


 

 

The gentle breezes of dusk and dawn have secrets to tell you

Don’t go back to sleep
You must ask for what you truly want
Don’t go back to sleep

People pass back and forth across the threshold between the two worlds

That door is round and open

Don’t go back to sleep.

Rumi

 


The Freshness

When it’s cold and raining, you are more beau6ful.

And the snow brings me even closer to your lips.

The inner secret, that which was never born,

you are that freshness, and I am with you now.

I can’t explain the goings, or the comings.

You enter suddenly, and I am nowhere again.

Inside the majesty.

Rumi (Translator: Coleman Barks)

 


 

Out beyond ideas of wrong doing and right doing
there is a field.
I’ll meet you there.
When the soul lies down in that grass,

The world is too full to talk about.

Ideas, language, even the phase each other doesn’t make any sense

Rumi

 


 

 

It’s the old rule that drunks
have to argue
and get into fights.
The lover is just as bad:
he falls into a hole. But down in that hole he finds something shining,

worth more than any amount of money or power.

Last night the moon came dropping her clothes in the street.

I took it as a sign to start singing,

falling up into the bowl of sky.

The bowl breaks.

Everywhere is falling everywhere.

Nothing else to do.

Here’s the new rule:

break the wineglass,

and fall toward the glassblower’s breath.

Rumi

 


 

 

Welcome difficulty.

Learn the alchemy true human

beings know:

the moment you accept what troubles

you’ve been given, the door opens.

Welcome difficulty as a familiar comrade.

Joke with torment brought by the Friend

Sorrows are the rags of old clothes

and jackets that serve to cover,

and then are taken off.

That undressing,

and the beautiful

naked body

underneath,

is the sweetness

that comes

after grief.

-Rumi “The Essential Rumi” versions by Coleman Barks

 


It happens all the time in heaven

It happens all the time in heaven

And now it is beginning to happen again here on earth

When men and women who are lovers

And men who bring each other joy

And women who lead each other towards the light

Will often get down on their knees,

And with tears in their eyes

Will take each other by the hand and say

My darling,

How can I love you more dearly?

How can I be more kind?

Rumi

 


Wild Geese

You do not have to be good.

You do not have to walk on your knees

for a hundred miles through the desert repenting.
You only have to let the soft animal of your body
love what it loves.
Tell me about despair, yours, and I will tell you mine.

Meanwhile the world goes on.

Meanwhile the sun and the clear pebbles of the rain

are moving across the landscapes,
over the prairies and the deep trees,
the mountains and the rivers.

Meanwhile the wild geese, high in the clean blue air,

are heading home again.
Whoever you are, no matter how lonely,

the world offers itself to your imagination,

calls to you like the wild geese, harsh and exciting

over and over announcing your place
in the family of things.

 

Mary Oliver “Dream Work” published by AtlanKc Monthly Press

 


The journey

One day you finally knew

what you had to do, and began,

though the voices around you

kept shouting
their bad advice –

though the whole house

began to tremble

and you felt the old tug

at your ankles.
„Mend my life!“

each voice cried.

But you didn’t stop.

You knew what you had to do,

though the wind pried

with its stiff fingers

at the very foundations,

though their melancholy

was terrible.
It was already late enough,

and a wild night,

and the road full of fallen branches and stones.

But little by little,

as you left their voices behind,

the stars began to burn

through the sheets of clouds,

and there was a new voice

which you slowly recognized

as your own,

that kept you company

as you strode deeper and deeper

into the world,

determined to do

the only thing you could do—

determined to save

the only life you could save.

Mary Oliver

 


 

What if you slept?

And what if, in your sleep, you dreamed?

And what if, in your dream, you went to heaven

and there plucked an strange and beautiful flower?

And what if, when you awoke, you had the flower in your hand?

Ah, what then?

-Samuel Taylor Coleridge

 


Before a common soil

Let this then be your understanding,

You sons and daughters of the ancient stars

That your home reaches beyond

The earth which is your home.

May you go forth across the land

And with the movement of flutes

Celebrate the blessings

Which the gods have given you.

May you catch the shifting of the light

At the tip of the flute’s tongue;

And may you ask of the darkness

That it remain with you Lest the light lose sight Of whence it came.

Yes, I have heard song

The power of which was not of this world

Though the singer of it was in this world;

And I have called out to you,

Children of an undivided earth,

That you join your hands together

And be of one accord before a common soil —

Lest the rivers cease to water the land,

Lest the voices of the singers be forever stilled.

Yes, I have heard song

The power of which was not of the world

Though the singer of it was in the world.

Ifeanyi MenkiK

 


 

Thirty spokes share the wheel’s hub:

It is the center hole that makes it useful.

Shape clay into a bowl;

It is the space within that makes it useful.

Cut doors and windows for a room;

It is the holes that make it useful.

Therefore benefit comes from what is there;

Usefulness from what is now.

“Tao Te Ching 30”

 


 

 

The breath flows in and just before it turns to flow out,
there is a flash of pure joy –

life is renewed.

Awaken into that.

As the breath is released and flows out,

there is a pulse as it turns to flow in.

In that turn, you are empty.

Enter that emp6ness as the source of all life.

The radiance Sutras, translated by Lorin Riche

 


 

 

Wanderer

Wanderer, your footsteps are

the road, and nothing else.

Wanderer, there is no road;

you make the path as you walk.

As you walk, you make the road,

and when you look back

you see the path

you will never travel again.

Wanderer, there is no road

only a ship’s wake on the sea.

Caminante, son tus huellas

el camino, y nada más;

caminante, no hay camino,

se hace camino al andar.

Al andar se hace camino,

y al volver la vista atrás

se ve la senda que nunca

se ha de volver a pisar.

Caminante, no hay camino,

sino estelas en la mar.

Antonio Machado, “Proverbs and Tiny Songs”

 


 

Last night as I was sleeping,

I dreamt—marvelous error!—

that a spring was breaking out in my heart.

I said: Along which secret aqueduct,

Oh water, are you coming to me,

water of a new life

that I have never drunk?

Last night as I was sleeping,

I dreamt—marvelous error!—

that I had a beehive here inside my heart.

And the golden bees

were making white combs

and sweet honey

from my old failures.

Last night as I was sleeping,

I dreamt—marvelous error!—

that a fiery sun was giving light inside my heart.

It was fiery because I felt

warmth as from a hearth,

and sun because it gave light

and brought tears to my eyes.

Last night as I slept,

I dreamt—marvelous error!—

that it was God I had

here inside my heart.

Antonio Machado

While buttoning my jacket

I hope that all beings

Will keep their hearts warm

And not lose themselves.

– Master Doc The “Essentials of the Practice to Apply Each Day”

 


Having loved enough

 

Having loved enough

and lost enough,

I’m no longer searching
just opening,

no longer trying

to make sense of pain

but trying to be

a soft and sturdy home

in which real things can land.

These are the irritations

that rub into a pearl.

So we can talk for a while

but then we must listen,

the way rocks listen to the sea.

And we can churn

at all that goes wrong

but then we must

lay all distractions down

and water every living seed.

And yes, on nights like tonight

I too feel alone.

But seldom do I face it squarely enough

to see that it’s a door

into the endless breath

that has no breather,

into the surf

that human shells call God(dess)

– Mark Nepo

 


This is the hour

This is the Hour
We have been telling the people that this is the Eleventh Hour.
Now we must go back and tell the people this is the Hour.
And there are things to be considered:
Where are you living?
What are you doing?
Are you in right rela6on?
Where is your water?
Where is your garden?
It is time to speak your truth.
Create your community.
Be good to each other.

And do not look outside yourself for the leader.

This could be the time!
There is a river flowing now very fast.

It is so great and swift that there are those who will be afraid.
They will try to hold on to the shore.

They will feel they are being torn apart and they will suffer greatly.
Know the river has its destination.

The Elders say we must let go of the shore,

And push off and jump into the river,

keep our eyes open and our head above water.

See who is there with you and celebrate.

At this time in history,

we are to take nothing personally.
Least of all, ourselves.

For the moment that we do,

our spiritual growth and journey comes to a halt.
The time of the lone wolf is over.
Gather yourselves Banish the word “struggle” from your attitude and your vocabulary.

All that you do now must be done in a sacred manner

And in celebration.
“We are the ones we have been waiting for…”

– The Elders, Hopi NaKon, Oraibi

 


 

The bud

stands for all things,

even for those things that don’t flower,

for everything flowers, from within, of self-blessing;

though sometimes it is necessary

to reteach a thing its loveliness,

to put a hand on its brow

of the flower

and retell it in words and in touch

it is lovely

until it flowers again from within, of self-blessing;

-Galway Kinnell from “Saint Francis and the Sow”

 


 

Those who will not slip beneath

the still surface on the well of grief

turning downward through its black water

to the place we cannot breathe

will never know the source from which we drink,

the secret water, cold and clear,

nor find in the darkness glimmering

the small round coins

thrown by those who wished for something else.

David Whyte

 


  

I reach the Integral Way of uniting with the great and mysterious Tao.

My teachings are simple;

if you try to make a religion or science of them, they will elude you.

Profound yet plain, they contain the entire truth of the universe.

Those who wish to know the whole truth take joy in doing the work and service that comes to them.

Having completed it, they take joy in cleansing and feeding themselves.

Having cared for others and for themselves, they then turn to the master for instruction. This simple path leads to peace, virtue, and abundance.

  –  From the Hua Hu Jing