Seit genau 2 Jahren sind diese Aufnahmen von uns beiden bereits auf den Speicherkarten gespeichert, und nun scheint der perfekte Zeitpunkt endlich damit online zu gehen. Weil du gerade viel mehr zuhause Yoga praktizierst und wir endlich Zeit haben die unzähligen Videos zu schneiden, Texte zu schreiben und zu recherchieren.

Was ist ein Tutorial?

Mit dem englischen Lehnwort Tutorial [tuːˈtɔːɹiəl] (lateinisch tueri „beschützen, bewahren, pflegen“) bezeichnet man im neueren Sprachgebrauch eine schriftliche oder filmische Gebrauchsanleitung welche ein Thema, einen gewissen Vorgang oder eine Funktion erklärt. (Wikipedia)

Wissen und Erfahrung hoch 2

Meine liebe Freundin und Kollegin Steffy und ich haben unser durch viele Ausbildungs- und Unterrichtsstunden angeeignetes Wissen und unsere langjährige Erfahrung gebündelt und bringen dir in dieser neuen Serie jedes Mal eine neue Yogaposition, auch Asana genannt, näher.


Wir erklären genau auf was du in deiner Yogapraxis achten kannst um dich erstens vor Verletzungen zu schützen und zweitens deine Yogapraxis weiterzuentwickeln.

a) es gibt viele Wahrheiten

Weiters möchten wir klarstellen dass nicht wir nicht die Allwissenden spielen möchten. Wir möchten nur unsere Erfahrung und unser Wissen teilen.
Jeder Yogalehrer und jeder Therapeut leitet verschiedene Positionen unterschiedlich an. Selbst in verschiedenen Yogatraditionen und Yogastilen unterscheiden sich einzelne Asanas in der Ausrichtung und Anleitung. Selbst die Namen der Positionen sind oft anders genauso wie die Abfolge und Schwerpunkte. Unsere Ausführungen in den Videos und Anleitungen sind keineswegs vollständig, da man über einzelne Positionen stundenlang reden und diskutieren könnte. Auch in einer jahrelangen Yogapraxis kann man immer noch in Positionen wie z.B. dem herabschauenden Hund etwas lernen und/oder ändern. Das Wort „verbessern“ wird hier absichtlich nicht erwähnt, da es nicht (nur) darum geht, „besser“ zu werden, sondern vor allem darum die jeweiligen Positionen und vor allem den eigenen Körper besser zu verstehen.

b) jeder Körper ist anders

Ein weiterer wichtiger Punkt ist uns, dass wir betonen möchten, dass jeder Körper anders ist. Nicht nur unsere körperlichen Voraussetzungen unterschieden sich, auch unsere Stärken und vermeintliche Schwachstellen spielen hier eine große Rolle. Jeder Tag ist anders und das hast sicher du sicher in deiner Yogapraxis bereits wahrgenommen. Es macht einen Unterschied was du an dem jeweiligen Tag gemacht/gearbeitet oder gegessen hast. In welchem Zustand du dich gerade auf mentaler oder emotionaler Ebene befindest. Wie der Mond steht. In welcher Phase deines Zyklus du dich als Frau befindest. Und so vieles mehr.

Deshalb möchten wir dich ermutigen, gut auf dich und deinen Körper zu hören und die jeweilige Wahrheit für dich zu finden. Und diese Wahrheit darf ruhig flexibel sein, d.h. es ist nichts in Stein gemeisselt und davon lebt auch die Praxis das sich die Dinge und Sichtweisen eben ändern.

Nimm dir heraus was für dich passt, lass weg was dir nicht gut tut.

In diesem Sinne, viel Spaß beim yogieren und experimentieren in den einzelnen Asanas zuhause,

Namasté

Steffy & Michi




Stefanie Schrötter
selbstständige Ergotherapeutin,
Cranio Sacral Therapeutin nach Upledger,
Yogalehrerin (RYT200 + 500 i.A.)
Langjährige Erfahrung in Therapie & Yoga
www.ganzheitliche-therapie.at

Michaela Olzinger
Yogalehrerin (E-RYT500)
Über 1200 H Yogaausbildung,
Über 8 JAHRE und unzählige Stunden  (über 4000 Einheiten ) Unterrichtserfahrung
Yogastudioinhaberin
www.michisyoga.at