Kolumne: Was mich beschäftigt:

Schönen Weltfrauentag!

 

 

 

Heute, am Mittwoch 8. März ist Weltfrauentag.

 

Ich habe mir bisher nie viele Gedanken über Feminismus und Frauenzusammengehörigkeit gemacht. Und dennoch bekomme ich aufgrund des aktuellen Weltgeschehens – vor allem mit dem aktuellen US Präsidenten und dessen Nachahmer – immer mehr das Gefühl wieder mehr um meine Rechte kämpfen zu müssen.

 

Deshalb ist der Weltfrauentag für mich dieses Jahr eine Erinnerung an uns ALLE –

  • für mehr Solidarität mit allen Frauen dieser Welt
  • für mehr Gerechtigkeit
  • für demokratische Grundwerte
  • für eine Welt ohne Sexismus und Rassismus
  • für Brücken statt Gräben

 

Eine Erinnerung an unsere Träume zu glauben und auch dafür einzustehen!
Jede von uns ist einzigartig, stark und besonders und jede von uns wird in dieser Welt gebraucht!

 

Lasst uns gegenseitig noch mehr unterstützen, uns helfen und uns gegenseitig stärken! 

 

Denn “ We rise by lifting others“!

 

Oder auf Deutsch: „Wir gewinnen selbst an Höhe / Grösse, wenn wir andere hochheben / anderen aufhelfen“

Also wenn wir anderen helfen, dann tut es uns selbst auch gut und wir fühlen uns besser, wenn es dem anderen besser geht.

 

Lasst uns aufhören uns gegenseitig zu sabotieren, zu lästern und uns zu beurteilen.

Das heißt ja nicht das wir alle beste Freundinnen sein müssen, aber lasst uns gemeinsam wieder für mehr Respekt und Wertschätzung eintreten, gerade unter uns Frauen.

Lasst uns unsere Visionen, Träume, Ängste und unsere Leidenschaft miteinander teilen! Lasst uns sowohl unsere Verletzlichkeit als auch unsere Stärke teilen!

Hören wir auf uns zu verstecken und lassen wir uns sehen, hören und respektieren!

 

 

Deshalb feiere ich heute ALLE Frauen in meinem Leben. Familie wie Seelenfamilie. Freundinnen, Bekannte und meine ganze Yoga-Community!

 

 

Und die schöne rosa Haube, ist übrigens ein „pussy hat„.

Nach der Angelobung von Donald Trump hat sich eine massive Gegenbewegung gebildet und am 21. Jänner wurde ein „Women’s March“ in Washington und vielen anderen amerikanischen Städten veranstaltet.  Es war eine der größten Kundgebungen der letzten Jahre mit über einer halben Million Menschen. Frauen und Männer demonstrierten für Frauenrechte, Menschenrechte, für das Recht zur Abtreibung, für Gesundheitsthemen, sexuelle Freiheit und für die Beachtung des Klimawandels.
Und der sogenannten „Pussyhat“ wollten die Initiatioren auch ein sichtbares Zeichen für den Protest setzen. Als Anspielung auf den berühmten frauenverachtenden Trump-Sager „grab them by the pussy“.

Die Bewegung hat es sogar auf die Titelseite des TIME-Magazins geschafft.

 

 

Heute finden wieder Frauenmärsche – sogenannte „Sister’s Marches“ auf der ganzen Welt statt. zB in Hamburg.

Pussyhatproject.com

Sister March in Hamburg – Interview mit Initiatorin Kaja Otto

Beitrag im Time’s Magazin und noch einer im Time’s Magazin

 

 

 

 

 

In diesem Sinne, genieß den Weltfrauentag, feiere DICH und ALLE ANDEREN Frauen in deinem Leben!
Together we are stronger!
Namasté