Ich nehme die ganze Situation jetzt sehr ernst, übe mich allerdings darin nicht in Angst und Panik zu verfallen – was täglich eine neue Herausforderung ist und mir hierbei meine Yogapraxis sehr dabei hilft.

Aufgrund der aktuellen Meldung vom Freitag, 13. Mai halte auch ich mich natürlich an die neuen verschärften Empfehlungen der Regierung und deshalb ist das Studio ab sofort geschlossen!
Danke für euer Verständnis!

Die täglichen Meldungen erinnern an die schlimmste Ansteckung von allen: ANGST. Die Angst ist in unserem „Mensch-Sein“ ein ständiger Begleiter, denn sie macht uns unsere Sterblichkeit noch mehr bewusst und stachelt – zu Recht – unseren Überlebenswillen natürlich besonders an.

Dennoch bin ich überwältigt welche Eigendynamik das Ganze annimmt. Entsetzt was sich in den Kommentarspalten von Social Media und auch in den Kommentaren auf renommierten Medien wie dem Standard tut. Wie die pure Angst auch soviel Hass und Ausgrenzung schürt. Wie teilweise Journalisten, die einen Artikel entgegen der Panikmache schreiben dafür derart persönlich aggressiv angegriffen werden. Wie Menschen die positiv auf das Virus getestet wurden, ebenso persönlich angegriffen und teilweise beschimpft werden. Wie jemand entsetzt angesehen wird wenn er einfach nur hustet oder nach dem Taschentuch greift.
Ich bin entsetzt dass die Hamsterkäufe so derart zunehmen. Natürlich bin ich auch entsetzt darüber was in Italien gerade passiert und sehr betroffen und unfassbar traurig was die Menschen derzeit dort alles ertragen und erleiden müssen.

Und klar gilt es in Zeiten wie diesen achtsam zu sein. Hygienevorschriften einzuhalten. Auch gewisse andere sinnvolle Maßnahmen zu setzen. Es gibt dazu aktuell genug Empfehlungen der Experten.
(Das Horten von Klopapier gehört übrigens nicht dazu – obwohl ich auch schon daran gedacht habe ; )

Das Allerwichtigste ist jedoch meiner Ansicht nach, sich nicht von der Angst verzehren zu lassen. Alles Mögliche dafür zu tun damit wir gesund bleiben. Informiert bleiben aber nicht panisch und ängstlich werden.

Gesund essen, Ruhe, genügend Bewegung, immer wieder bewusst innehalten und durchatmen (manche sagen auch Meditation dazu), wenn es auch nur für 3 Minuten ist. Die eigene Lebenskraft pflegen, anstatt sie durch Stress und Panik zu zerstören.
Eigentlich all das was wir immer tun sollten. Doch in Zeiten wie diesen ganz besonders (Mehr Tipps dazu unten).


Bleibe positiv in deinen Gedanken, bleibe in der Energie von Heilung und Ruhe. Nicht verblendet spirituell, sondern aufgeklärt ruhig, informiert und besonnen. Selbstermächtigung und Selbstverantwortung sind angesagt.

Hier ein wirklich lesenswerter Artikel übrigens hier von dem Autor und Zukunfstforscher Matthias Horx:

„Erfolgreich und gewinnend sind diejenigen, die sich Risiken selbstbewusst entgegenstellen, ohne gleich die Nerven zu verlieren. Darin liegt eine Weisheit des menschlichen Kultursystems. Das Immunsystem des Gesellschaftlichen kann durch Krisen wachsen.

Was ihr tun könnt

Nicht krank ins Studio kommen.
Vor und nach der Yogaeinheit Hände mit unserer antibakteriellen Seife waschen.
Einfach die jetzt ohnehin so präsenten Hygieneregeln einhalten
(die eigentlich ja immer gelten sollten).

Was im Studio getan wird:

Alle Türgriffe, WC & Bad sowie weitere Oberflächen werden täglich desinfiziert.

Weiters werden alle Yogamatten regelmäßig nach den Yogaklassen desinfiziert. (Mit purem 96% Alkohol gemischt mit Teebaumöl – kann man in nächster Zeit auch riechen, dann können wir gleich die antibakteriellen Eigenschaften des Teebaumöls inhalieren ; )

Decken werden noch öfter gewaschen.

Derzeit werden wir auf die beliebten Augenkissen verzichten. Die alten Kissen wurden entsorgt, neue Augenkissen bereits bestellt – diese werden erst nach der Grippe/Corona-Saison wieder ausgegeben.

Es kommen derzeit ohnehin nicht so viele Menschen zum Yoga – aktuell zw. 3 und 5, max 8 Yogis – der Sicherheitsabstand kann somit gewahrt werden.

Was ich derzeit für meine Gesundheit tue und auch jeder einzelne für sich und sein Immunsystem tun kann um gesund zu bleiben

Das sind meine persönlichen Dinge, die mich gesund halten. Informier dich selbst, bilde dir selbst deine Meinung – Educate yourself! Das Internet bietet viel an Infos (und natürlich auch Spekulationen) und es obliegt wohl jedem selbst zu entscheiden was gut tut und hilft. Wobei wir wieder bei der Selbstverantwortung und Selbstermächtigung wären…
Alles natürlich kein Garant nicht krank zu werden, hilft aber doch wesentlich zur Stärkung des Immunsystems und wenn alles nur Placebo ist und trotzdem hilft, das soll es mir auch recht sein. Ich kann momentan ohnehin kein Geld für Konzerte, Restaurant und Urlaube ausgeben, wird eben in die Gesundheit investiert.

Viel trinken – darauf achten dass der Körper schön hydriert bleibt
vom heißen Zitronenwasser am Morgen angefangen bis über Tee am Abend; gerne angereichert mit Ingwer, Zitrone, und anderen Heilkräutern

Gesund essen – frische, vitaminhaltige und energiereiche Lebensmittel und viel Zwiebel, Knoblauch und Ingwer (Konservendosen tragen wohl nicht so sehr dazu bei, gesund zu bleiben)

Gesunde Säfte – grüne Säfte, Ingwer-Kurkuma-Shots, etc.

Milchprodukte vermeiden da schleimbildend – tut den Atemwegen und der Lunge sehr gut

Ätherische Öle und Heilkräuter – in den Diffuser/Verdampfer oder in den heißen Top zum inhalieren, oder in ein Basisöl (Mandelöl) gemischt zum Einreiben – meine aktuellen Favoriten Zitrone, Pfefferminz, Eukalyptus, Ingwer, Oregano, Salbei, Teebaumöl, Orange

eine Extradosis Vitamine die uns stärken – Vitamin C und D, Kurkuma und andere „Wundermittel“ die dir Power geben. Ich nehme gerade die o.a. Vitamine in einer höheren Dosis ein. Ebenso verwende ich aktuell Grapefruitkernextrakt, kollodiales Silber und meine Ätherischen Öle.

Yoga, Meditation, autogenes Training, Entspannung, Spazieren, Laufen, Radfahren, mit lieben Menschen zusammensein und und und… bleib deiner Praxis treu – jetzt erst recht!

Danke fürs Lesen, bleibt ruhig und gesund und vor allem freundlich zu euch und euren Mitmenschen!
Alles Liebe,

PS: Zum Abschluss – wenn du noch immer weiterlesen möchtest – hier noch ein paar Worte der Yogalehrerin Luna Schmidt die ich hier einfach zitiere und die zum Nachdenken anregen:

„Ich möchte einladen zu einem anderen Blick auf das, was gerade geschieht. In der Welt. Mit uns. Und darauf, was wir mit uns machen bzw. machen lassen. Es geht um den inneren Blick.
Ich möchte ein paar Fragen aufwerfen – nicht, um zu bagatellisieren, nicht um Verschwörungstheorien zu befeuern, nicht weil ich die Antwort weiss. Ich wünsche mir, dass sich die innere Erstarrung, in der viele sich befinden, dadurch etwas aufweichen kann, so dass Raum für Neues entstehen kann. Für etwas Förderliches. Vielleicht für heilsameres, entspannenderes, wohlwollenderes, nährenderes. Vielleicht für mehr Klarheit. Ruhe. Vertrauen. Vielleicht für mehr Mut. Kraft. Was auch immer.

Ja, es mag eine Herausforderung sein – das was ich jetzt schreibe. Gerade, wenn jemand so im Körper erstarrt ist und von dem, was aussen geschieht herumgewirbelt ist. Wenn jemand direkt betroffen ist. Wenn jemand in der Projektion ist. Und doch. Es gibt sie, diese feine Ebene, diese nicht-körperliche Ebene, diese spirituelle Ebene – oder wie wir das auch immer benennen mögen. Ich kann im Opferland sitzen bleiben, nach aussen projizieren und jammern. Oder ich kann das, was es im Aussen zu tun gibt, tun und mich gleichzeitig nach innen wenden und mir (im ersten Moment vielleicht äusserst fremd anmutende, gar erstmal verstörende) Fragen stellen. 

Erlaube jeder Frage ganz tief zu sacken. Begleite den – vielleicht heftigen – Widerstand. Bleibe bei dem Gefühl, das diese Frage erzeugt. Bleibe ganz in deinem Körper und lokalisiere das Gefühl. Öffne dich ganz dem Lauschen. Vielleicht transformiert sich das Gefühl. Horche, was von Innen emporsteigt. Gib dir Zeit dafür.

Was wäre, wenn das Universum sich nicht täuscht?

Was wäre, wenn das, was gerade passiert, kein Fehler ist?

Was wäre, wenn die Natur gerade Ordnung schafft?

Was wäre, wenn gerade Balance entsteht?

Was wäre, wenn ich glauben könnte, dass das, was geschieht, dem Aufwachen dient? Der Heilung? Meiner und der des Systems?

Was wäre, wenn ich erkennen könnte, dass das, was der Staat gerade in kürzester Zeit umsetzt auch in anderen Belangen wie Naturschutz, bessere Bezahlung des Pflegepersonals, soziale Reformen, Stop der Massentierhaltung etc. genau so möglich sein sollte – wenn wir alle wirklich (wirklich!) wollten?

Wie würde es mir gehen, wenn ich erkennen könnte, dass alles „für mich“ geschieht. 

Wie würde es mir gehen, wenn ich erkennen könnte, dass mich diese Erfahrung bewusster werden lässt. Klarer darin, in was für einer Welt ich leben möchte. Klarer im Wissen, was ich dafür tun werde.

Wie würde es mir gehen, wenn ich spüren könnte, dass unter der Verunsicherung, unter der Verzweiflung und Angst, unter dem Frust und der Wut eine riesige Kraft schlummert, die ich entfesseln kann, wenn ich bewusst bei mir bleibe. Um mit dieser Kraft für mich und andere einzustehen?

Wie würde es mir gehen, wenn ich mich in diese Verlangsamung und Reduktion des äusseren Lebens hinein entspannen könnte? 

Wie würde es mir gehen, wenn ich diese von aussen auferlegte Ruhe als Geschenk sehen könnte, um mein müdes Nervensystem zu nähren und liebevoll mit mir und meinen Nächsten umgehen würde.

Wie wäre es, wenn ich die geschenkte Zeit nutzen könnte, einfach zu sein und dem inneren Impuls zu folgen – ohne Plan, ohne Agenda, ohne To-Do-Liste?

Etwas anders gelegene Fragen, die ich auch äusserst spannend und interessant finde:

Wem könnte dieser mediale Hype um den Corona-Virus nutzen?

Wer könnte daraus Profit schlagen, wenn wir Menschen in Angst, Panik und Hysterie verfallen?

Was sehen wir nicht mehr, wenn unser Fokus nur noch auf dem Corona Virus liegt?

Was läuft vor unserer Augen ab und wir merken es nicht bzw, es interessiert uns nicht, weil wir gerade erstarrt sind in Angst?

Was lassen wir mit uns machen – aus Angst?

Auf der Welt waren gerade ganz viele Bewegungen die einen Umbruch, ein Umdenken angezeigt haben. Menschen sind aufgestanden – für die Natur, die Tiere, das Klima, Die demokratische Bewegung in China hat an Sympathien gewonnen. Zudem verreisen am chinesischen Neujahr 1/3 der Chinesen ins Ausland. Mit dem Ausnahmezustand blieben die Chinesen und das Geld im eigenen Land, die politische Gegenbewegung wurde durch das Demonstrationsverbot ausgebremst. Ähnliches in Frankreich mit den Demostrationen für soziale Reformen. Jeder politische Gegenwind wird und wurde lahm gelegt mit den Verboten für grössere Versammlungen (ausser Fussball!). Das stabilisiert den Status Quo. Angst ist ein gutes Mittel, um Macht auszuüben.

Was wären, wenn wir erkennen könnten, dass es um Selbstverantwortung und Selbstermächtigung geht? Entmachten ist die alte Masche des Patriarchats. Ich hoffe inständig, es fallen nicht wieder so viele darauf rein….

Willst du angedockt sein an den kollektiven Wahn? Oder doch lieber unplugged from Matrix und logged into the source, vibrating consciousness?“

Text (C) LuNA Schmidt via Facebook

Fotos (C) Sara Shakeel Instagram @sarashakeel @glitterstretchmarks