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DETOX: Mehr Bewusstsein statt strenger Regeln

Detox – ein Wort dass gerade jetzt zu Frühlingsbeginn wieder durch alle Medien schwirrt. Doch so modern Detox geworden ist, war Fasten und Verzicht dennoch in vielen Kulturen und Religionen eine sehr gebräuchliche Praxis. Damals natürlich noch ohne irgendwelchen Pulver und Smoothies, aber schließlich hat sich ja unser Leben um einiges verändert.

 

Ich möchte dir 7 Möglichkeiten vorstellen, die dich und deinen Körper entgiften, entschlacken und mit denen du dich von altem Ballast befreist und frühlingsfit machst!

Wie ich vielleicht schon erzählt habe wird bei uns zuhause seit Anfang Jänner bereits entschlackt. Grund war einfach der Höchststand auf der Waage und dass ich mich in meiner Haut nicht mehr 100%ig wohl gefühlt habe. Was aber nicht nur am Gewicht lag, sondern vor allem an Energielosigkeit, Müdigkeit und Schlappheit. Der Schokoladekonsum ist im Winter auch immer sehr beachtlich und so war es wirklich Zeit für ein umfangreiches Detox-Programm. Dass mein Mann mitmacht, unterstützt natürlich ungemein, denn zusammen fastet man einfach einfacher und kann sich gegenseitig motivieren. Mehr dazu was ich mache später. Doch soviel sei verraten, ich fühle mich um sehr viel energiegeladener, weniger müde, fitter, wacher, gesünder und auch ein paar Kilos sind geschmolzen.

 

Doch lass uns zuerst klären was eigentlich Detox eigentlich bedeutet:

DETOX ist nicht FASTEN

Detox ist nicht dasselbe wie Fasten (Heilfasten, Basenfasten, Saftfasten, etc.). Um zu Entschlacken kannst du unzähligen Programmen folgen und es gibt soviele Varianten wie Sand am Meer. Beim Detox geht es für mich vor allem darum, eine Form des Entgiften zu finden, die in meinen Alltag passt. Wobei bestimmte Programme natürlich ein guter Einstieg sind und sehr, sehr wertvoll sein können.

 

DETOX soll dich nicht komplett ermüden oder krank machen sondern das Gegenteil – mehr ENERGIE ist das Ziel

Wenn du auf gewisse Dinge verzichtest, wirst du natürlich körperliche und mentale Änderungen spüren. Und das kann schon anfangs mal Müdigkeit und ev. Kopfschmerz beinhalten. Aber nach der Anfangsphase sollte dein Energielevel schon deutlich steigen und du solltest dich wohler als zuvor fühlen.

 

Beim DETOX bist du nicht ständig hungrig und du kannst auch Sport machen

Detox ist nicht hungern und Kalorienzählen – Gesund ist das neue Schlank! Du solltest während deiner Detox-Phase weiter leben, arbeiten und Sport machen können, ohne einen Schwindelanfall zu bekommen. Also ganz normal weiterleben. Nur ein bisschen leichter, fitter und energiegeladener.

 

Und das Wichtigste: Was tut DIR gut?

Es gibt soviele Varianten des Entschlacken und Entgiften und gerade das Internet, Zeitungen und Social Media machen viele Infos zugänglich. Du wirst verschiedenste Formen und „Regeln“ finden. Iss nur dieses, iss nur jenes.. usw.

Der Rohköstler sagt dir, iss viel rohes Obst und Gemüse, denn so bekommst du die meisten Vitalstoffe.Der Ayurvede sagt dir dann, du sollst eher gekochtes wie Linsen usw. essen denn es ist besser für deine Verdauung.

Der Vegetarier sagt dir verzichte auf Fleisch, der Veganer sagt dir dass auch Milchprodukte und alles tierische schlecht ist, während dir der Palio-Anhänger sagt wie wichtig Fleisch für dich ist.

 

 

Ich könnte dir unzählige Beispiele nennen und ich habe auch selber schon alles durchprobiert. Von Vegetarisch bis Vegan, bis wieder zurück zum Fleischesser. Vom Ayurveda bis zur Rohkost und den Smoothies. Und jedes Mal hat mich eine bestimmte Art die ich mehr oder weniger streng befolgt habe, im Geist enger gemacht anstatt weiter und offener zu machen.

Das hatte einerseits mit Menschen außerhalb zu tun, die mich immer wieder angesprochen haben „was du isst jetzt auch keinen Käse mehr?“, „du immer mit deinen Extremen“, oder mit super abwertenden Blick „ich dachte du isst kein Fleisch mehr“… wenn ich doch mal wieder Fleisch gegessen habe. Und natürlich hatte es auch mit mir selber zu tun, weil ICH mich darüber geärgert habe oder scheinbar Menschen etwas gespiegelt habe oder sonst was.

Ich finde wie sich jeder ernährt ist sehr intim und individuell und jeder einzelne sollte sich um seine Ernährung kümmern und nicht andere belehren. Und ich hab auch keine Lust mehr mich zu erklären warum ich dieses oder jenes mache.
Ich möchte mich inspirieren lassen und auch andere inspirieren, denn ich finde es geht darum die für DICH richtige Ernährung zu finden. Und das kann sich täglich, monatlich oder nach Stimmungen, Jahreszeiten und körperlichen Empfindungen ändern.

 

Das was für mich gut ist, muss nicht zwangsläufig auch für dich gut sein.

Hören wir deshalb auf, uns selbst und anderen „Labels“ und Etiketten wie – ich bin „vegan“, „richtig“, „falsch“, „ethisch korrekt“, „Spinnerei“ usw. – zu verpassen. Finden wir stattdessen das was für uns selbst im Moment am besten passt. Und erlauben uns selbst und auch anderen auch so zu sein bzw. sich so zu ernähren.

 

Überprüfe deshalb alles was du liest – hier und überall anderswo – ob es für dich passt und ob es vielleicht nicht doch einen Versuch wert ist. Mach deinen eigenen Recherchen. Google. Lies Bücher. Informier dich. Und hör auf dich und deinen Körper. Denn niemand weiß besser gut was du brauchst als du selbst. Du bist dir dein bester Lehrer.

 

 

Mehr Bewusstsein statt strenger Regeln

 

Die folgenden Möglichkeiten sollen dir deshalb als Inspiration dienen, deine eigenen Gewohnheiten zu überprüfen und zu überdenken. Denn das größte Ziel soll sein, wieder mehr Bewusstsein zu schaffen.

Wieder wahrzunehmen:
wann esse ich was? was tut mir gut? was tut mir nicht gut und wenn es mir nicht gut tut, warum esse ich es trotzdem? Wie fühle ich mich danach und wie würde mich lieber fühlen? Was kann ich tun um mich so zu fühlen wie ich möchte?

Und genau darum geht es, denn wie sagte kürzlich eine Teilnehmerin zu mir:

„Gewohnheit ist der Tod jeder Weiterentwicklung“

 

Hier gehts weiter mit 7 Möglichkeiten mit denen zu deinen Körper entgiften kannst

 

Viel Spaß beim Lesen, erforschen und ausprobieren!