Detox für den Körper – Leben ohne ZUCKER – ein Erfahrungsbericht

Apr 4, 2017 | Blog, Kochen & Genießen, Leben & Leben lassen

Detox für den Körper

Leben ohne ZUCKER – ein Erfahrungsbericht

 

 

Zuckerverzicht ist momentan DAS Gesprächsthema…

 

Waren es zuerst Fett und die Kohlehydrate, ist es nun der Zucker den man möglichst aus seinem Leben verbannen sollte.

Gelesen habe ich davon andauernd, zum Ausprobieren war ich allerdings zu bequem. Doch ich habe jemand gefragt der es wirklich durchgezogen hat:

Eva hat für Michi’s Yoga von ihren Erfahrungen mit der 40-Tage-Zuckerfrei-Challenge einen Erfahrungsbericht verfasst!

DANKE liebe Eva für das Teilen deiner Erfahrungen! Und Kompliment fürs Durchziehen!

Ich muss sagen ich bin wirklich inspiriert es wirklich auch selbst zu versuchen…. aber lest selber!

 

Leben ohne Zucker – klingt schwierig, ist aber durchaus möglich

 

Gemeinsam mit meiner Kollegin und meiner Freundin startete ich die „40-Tage-zuckerfrei-Challenge“ (nach dem Buch von Hannah Frey – siehe unten). Bei der Challenge geht es nicht nur um den reinen Zuckerverzicht, sondern darum, Kohlenhydrate aus dem täglichen Speiseplan zu entfernen um von dem „süßen Zeugs“ entwöhnt zu werden.

Kurz zu mir: ich zähle mich zu den Menschen, die zwar sportlich und aktiv aber dennoch sehr essensgesteuert durchs Leben gehen. Ständig findet sich in meinen Taschen etwas zum Knabbern und meine Gedanken drehen sich oft darum, was ich wohl als nächstes essen könnte. Der gesunde Grundgedanke ist mir dabei aber schon seit langem wichtig.

Umso desillusionierender stellt sich das Ausräumen der Küchenschränke – der erste Schritt der Challenge – dar. Alle Lebensmittel, die Zucker (auch Zuckerersatzstoffe!) oder Kohlenhydrate enthalten, werden in den Keller verbannt. An deren Stelle rücken Quinoa, Linsen, Hirse, Kokosmilch etc. in die Regale. Und frisches Obst und Gemüse sowieso.

Anmerkung zum Thema Früchte:
Die Challenge läuft prinzipiell ohne Früchte mit hohem Fruchtzuckergehalt. Also Beeren, Kiwi und Melonen z.B. wären erlaubt. Ich hab aber trotzdem Bananen und hin und wieder eine Mango gegessen. Das ist aber im Laufe der Challenge weniger geworden weil ich die Früchte als extrem süß empfunden habe. Also JA, Früchte hab ich mir „gegönnt“ 🙂

Die ersten Tage des „Zuckerentzugs“ gehen schnell vorbei. Neue Rezepte stellten sich viel besser als erwartet heraus. Sei es der Hirsebrei zum Frühstück, der Smoothie oder Salat am Vormittag bis hin zum Quinoa-Auflauf zu Mittag. Alternativen zum bisherigen Jausenbrot mit Hummus waren schnell und einfach gefunden, Überraschung inklusive.

Zu Mittag hatte ich fast immer Heißhunger auf Süßes und war teilweise sogar richtig gestresst, schnell etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Nun ist bereits am ersten Tag der Challenge dieses Gefühl wie weggeblasen. Zuhause kann ich entspannt kochen, ohne die Angst, gleich zu verhungern.

Jetzt bin ich fast am Ende der 30 Tage ohne Kohlenhydrate und Zucker, es geht mir blendend und ich habe sogar noch mehr Energie als vorher. Meine Kollegin, die um diese Jahreszeit normalerweise vom Heuschnupfen geplagt wird, ist derzeit völlig beschwerdefrei!

 

Daher mein Tipp: Probiert es aus, es ist leichter als es scheint!
Eure Gesundheit wird es euch danken!

 

Hier noch ein paar Rezepte:

 

Schoko-Chiapudding

(aus dem Challenge-Kochbuch) mit Sahne und Früchten:

Zutaten:

  • 2 EL Chiasamen
  • 2 EL Kakaopulver
  • Wasser
  • Vanillepulver
  • Schlagobers
  • Früchte nach Wahl

 

  1. Die Chiasamen mit Wasser und Kakaopulver vermischen und kurz kaltstellen.
  2. In der Zwischenzeit Schlagobers mit Vanillepulver (man kann zur Abwechslung auch Zimt nehmen) steif schlagen.
  3. Wenn der Pudding fest geworden ist (nach ca. 10 Minuten), mit den anderen Zutaten nach Belieben aufschichten.

Ich hab meistens eine Schicht Bananen auf den Pudding gelegt, dann eine Schicht Schlagobers und oben drauf ein paar Beeren.

 

Frühstückshirsebrei

(Grundrezept aus dem Challenge-Kochbuch)

Zutaten:

  • 1 Tasse Hirse
  • 2 Tassen Kokosmilch   oder andere Pflanzenmilch
  • Nach Belieben: Beeren, Früchte, Kokosraspeln, geriebene Nüsse, Vanille, Zimt, Nelken etc.

 

  1. Die Hirse in der Kokosmilch weichkochen, evtl. schon am Vortag. Das dauert ca. 20 Minuten.
  2. Anschließend nach Belieben verfeinern.

 

 

Freestyle-Zitronen-Mohn-Soufflé

Es handelt sich hierbei wirklich um eine Freestyle-Variante. Ich koche gerne nach Gefühl und Geschmack, deshalb sind alle Angaben „Ca.-Werte“!

 

Zutaten:

  • 4 Eier, Dotter und Eiklar getrennt
  • 150g Butter
  • je nach Belieben zwischen 5 und 10 Datteln
  • 100g geriebene Mandeln
  • 1 reife Banane
  • Vanillepulver
  • Schlagobers
  • Mohn
  • Die Schale einer geriebenen (Bio!)Zitrone

 

  1. Das Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen.
  2. Die Butter gemeinsam mit den Dottern schaumig rühren und die Zitronenschale hinzufügen.
  3. Die Datteln und die Banane mit etwas Wasser im Smoothie-Mixer pürieren und unter die Buttermischung mixen.
  4. Vorsichtig den Schnee abwechselnd mit den Mandeln unterheben. In eine Kuchenform geben.
  5. Den Mohn mit etwas Schlagobers oder weicher Butter zu einer flüssigen Masse rühren und auf die Masse leeren. Anschließend wie bei einem Marmorkuchen mit einer Gabel etwas durchmischen.
  6. Bei 175° Umluft ca. 25 Minuten backen.

 

 

Und für alle die nun inspiriert sind weiterzumachen, hier das Buch von Hannah Frey – „Die 40-Tage-Challenge“:

 

 

Über Eva

Ich (Eva) bin fast 30, etwas verrückter als der Durchschnitt, Weltoffen, aktiv, optimistisch, gefräßig, lebensfroh und Sonderschullehrerin aus Leidenschaft. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Partnerin und unserem Hund Ylvie – wenn möglich im Campingbus.

 

 

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