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DETOX – „EAT“: 7 Möglichkeiten deinen Körper zu entgiften – 3.ALKOHOL & 4.TIERISCHE PRODUKTE

Weiter geht es mit den 7 Möglichkeiten, mit denen du deinen Körper entgiften und entschlacken kannst:

3. Alkohol & 4. Tierische Produkte

Disclaimer: Dies soll dir als Inspiration beim Detoxen dienen, und stellt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Und natürlich hast du vieles davon schon gehört und gelesen, nichts davon ist wahrscheinlich neu für dich. Aber vielleicht findest du wieder neue Inspiration oder die eine oder andere Anregung. Viel Spaß beim Lesen!

Lies doch auch gerne den vorigen Detox-Beitrag: „Mehr Bewusstsein statt strenger Regeln“ HIER

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit allen Varianten die deinen Körper und das Essen betreffend, weshalb er in die Kategorie „EAT“ fällt.

 

7 Möglichkeiten deinen Körper zu entgiften

 

3) Alkohol (weglassen oder reduzieren)

Der Verzicht auf Alkohol ist gerade in der Fastenzeit bei vielen sehr beliebt. Für einige Zeit auf das geliebte Glas Wein oder das Bierchen am Abend zu verzichten, das ist für viele von uns noch leichter als auf Zucker & Co zu verzichten.

Also ich trinke ja schon ganz gern mal ein Glas Wein am Abend oder im Urlaub am Strand ein Bier oder den ein oder anderen Cocktail. Doch da ich ohnehin die meiste Zeit im Yogastudio verbringe, und unter der Woche nichts trinke fällt der Alkoholkonsum dementsprechend niedrig aus und wenn spüre ich meist nach 2-3 Glasern Wein schon eine deutliche Wirkung…

 

 

Doch gerade wenn ich mich wie jetzt wieder intensiver um eine Reinigung und Entgiftung des Körpers bemühe, dann möchte ich auch meine Leber so weit wie möglich entlasten. Denn am Morgen literweise Detox-Tee trinken und am Abend dann Alkohol ist ja irgendwie paradox. Natürlich kommt mal ein Anlass wie eine Geburtstagsfeier oder dergleichen dazwischen, aber selbst hier bemühe ich mich den Alkoholkonsum so weit wie möglich zu beschränken, was mir auch gar nicht so schwer fällt wenn ich an den nächsten Tag denke…

Doch bringt eine Alkohol-Abstinenz überhaupt was?

Fest steht – auch kleine Alkoholpausen tun dem Körper und vor allem unserer Leber, einem unserer größten Entgiftungsorgane des Körpers, sehr gut. Denn was wir oft vergessen wenn wir aus Gemütlichkeit und in Feierlaune trinken: mit dem Alkoholkonsum steigt das Risiko für mehr als 200 Krankheiten, speziell Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Ein Verzicht von zwei Wochen lässt nachweislich unser Immunsystem stärker werden, innerhalb von zwei Monaten erholt sich unsere Leber von nachweisbaren Schäden wie Entzündungen durch den Alkoholkonsum. Zudem kann sich ein Gewichtsverlust einstellen und man schätzt einen klaren Kopf statt Kater immer mehr.

Weitere Vorteile des Alkoholverzichts sind besserer Schlaf, kein Kater am Morgen danach, bessere Haut und mehr Energie.

Grundsätzlich geht es auch hier einfach um einen bewussteren Umgang mit dem Alkohol, will dir doch niemand ein Glas verbieten. Doch wie bei allen anderen Möglichkeiten zum Detox sollten wir uns vielleicht wieder öfter fragen, ob es wirklich notwendig ist, jetzt ein Bier zu trinken oder ob uns vielleicht ein Wasser auch reicht, einfach weil wir uns danach besser fühlen. Zugegebenermaßen ist es mit Alternativen zum Alkohol manchmal echt schwierig, denn wenn du auch Zucker vermeiden möchtest, bleibt fast nur Wasser, SoZi (Soda Zitrone) oder Tee übrig. Zuhause ist es hier leichter, denn hier reichere ich mein Wasser mit etwas Geschmack von Zitrone, Grapefruit, Orange, Minze usw. an oder mache mir einen selbstgemachten Eistee, also einfach kalten Tee mit Zitrone und Soda und ähnliches.

Und vor allem sollten wir aufhören, Menschen die keinen Alkohol trinken, ständig anzureden und überreden zu wollen. Ist dir auch schon bestimmt passiert dass du gehört hast: „ach geh, trink doch ein Gläschen – sei nicht so ein Spaßverderber“.
Wobei sich Frauen denke ich hier noch leichter tun als Männer. Aber ein klares aber bestimmtes Nein reicht auch hier aus, ohne sich ständig erklären zu müssen. Wenn andere ein Problem damit haben, soll das nicht das unsere sein.

 

3) Tierische Produkte – Fleisch & Milch (weglassen oder reduzieren)

Oh ein sehr heikles Thema… denn wenn wir uns bei Zucker und Alkohol ziemlich einig ist, dass diese schlecht für uns sind so scheiden sich besonders hier die Geister. Schon der Verzicht auf Kohlehydrate wird sehr kontrovers diskutiert, aber bei den tierischen Produkten kommt jetzt auch noch eine ethische Komponente hinzu.

Vorab möchte ich sagen, dass schon allerlei in meiner Ernährung probiert habe. Von Fleischesser bis Vegetarisch bis Vegan. Jetzt aktuell Verzicht auf Zucker, Kohlehydrate und Alkohol und eher auf Ketogen und Paleo. Ich kenne also alle Seiten und habe mich schon ziemlich viel mit dem ganzen Thema beschäftigt, Filme geschaut, recherchiert und mich informiert.

Gerade in Yogakreisen wird eine fleischlose oder gänzlich tierproduktfreie Ernährung geschätzt, vor allem aus ethischen Gründen und da es im Yoga sogenannte Verhaltensregeln – die Yamas und Niyamas gibt, die schon in sehr alten Yogatexten ein ethisch korrektes Leben beschrieben haben. Und das Allererste „Gebot“ der Yamas ist „Ahimsa“ und bedeutet Gewaltfreiheit. Doch die Nicht-Gewalt, meint aber mehr als nur die Abwesenheit von Gewalt. Unter Ahimsa versteht man auch Freundlichkeit, Zugewandtheit und Rücksichtnahme – einen wohlüberlegten Umgang mit allen Lebewesen und mit sich selbst. Deshalb keine tierischen Produkte da diese kaum ohne Gewalt und Töten möglich sind, und auch die Milchindustrie eine sehr grausame ist.

Und wir alle kennen die Bilder aus der Massentierhaltung, Regenwaldrodungen und des Klimawandels. Und blenden sie nur allzu gern aus. Doch auch hier wird es Zeit dass wir den Zusammenhang zwischen diesen Problemen und unserem Konsum- und Essverhalten erkennen.

Und auch hier geht es, auch wenn ich mich wiederhole, nicht darum dir dein Steak und dein Frühstückseizu verbieten.

Es geht um mehr Bewusstsein und ein Durchleuchten unser Gewohnheiten und unseres Essverhaltens.

Und natürlich sind die gesundheitlichen Aspekte auch für jeden einzelnen zu überdenken denn Hormone und Antibiotika in Fleisch, Eiern und Milch können nicht gesund sein. Zudem stehen Fleisch und Milch in Verdacht Krebs, Osteoporose und noch viele andere Krankheiten zu fördern. Milchprodukte können Entzündungen, Hautkrankheiten und Verdauungsprobleme versuchen und begünstigen

Ich persönlich habe für mich einen Weg gefunden, der aktuell für mich und meinen Körper gut passt und sich gut in mein Leben und meinen Alltag integrieren lässt. Und genau das sollte jeder von uns auch tun.

 

 

 

Hier einige Inspirationen für bewussteren Genuss:

*eine gute Balance für sich finden und nicht fanatisch werden
ja vielleicht gibt es Regeln an die du dich hältst, aber es wird immer wieder Ausnahmen geben

*bleibe bei dir und finde deinen eigenen Weg für dich
hör auf andere zu belehren aber auch nicht zu verteufelnErnährung ist für mich eine sehr persönliche Sache und ich möchte nicht ständig angesprochen, belehrt oder kritisiert werden, und auf gar keinen Fall möchte ich mich für etwas rechtfertigen. Also „Leben und Leben Lassen“ – aber mit viel Bewusstsein und dem Mut gewissen Dinge und Gewohnheiten vielleicht mal zu überdenken und anderen Meinungen anzuhören

*Kaufe keine Produkte aus Massentierhaltung 
weder Fleisch noch Milch noch Eier etc. und wenn möglich Bio und Direkt/Regionalja es ist bequemer und billiger im Supermarkt zu kaufen, aber denke immer daran dass jemand anderer den Preis dafür zahlt. Es gibt bereits viele andere Alternativen und Direktvermarkter von denen du weißt wo deine Produkte herkommen und wie sie verarbeitet wurden.

*Weniger Konsum
weniger tierische Produkte, weniger einkaufen, weniger wegwerfenwir alle werden nicht verhungern und ein Schritt weg von unserem hemmungslosen

*Probier doch einfach mal weniger Fleisch und Milchprodukte zu konsumieren und probier mehr vegetarische und auch mal vegane Gerichte aus

*Informier dich!
Lies Bücher, schau dir Dokumentationen an, check wo dein Essen herkommt. Und triff dann deine eigene Entscheidungen!

 

„Letztlich muss jeder seinen eigenen Weg finden, Ethik und Ernährung in Einklang zu bringen. Doch wer sich in diesem Spannungsfeld die unangenehmen Fragen gar nicht erst stellt, hat sie bereits beantwortet: mit Egoismus und Ignoranz.“
Karin Duve aus dem Buch „Anständig Essen“

 

Alternative Einkaufmöglichkeiten zum Supermarkt:

 

Biohof Achleitner – Biokiste
Gemüse und Obstkiste kostenfrei zugestellt, regionale Produkte und auch viele andere fair gehandelte Bioprodukte
beziehe ich seit Jahren und freu mich jeden Freitag auf meine neue Lieferung

Bioladen Makellos Vöcklamarkt & Online-Shop
Mit unserem Laden möchten wir die Möglichkeit bieten, einwandfrei erzeugte Bio-Lebensmittel aus der Region zu erwerben. In unserem Onlineshop finden Sie eine Auflistung unserer Bio-Bauern, denen wir absolutes Vertrauen entgegenbringen und die wir besonders schätzen.

 

Bücher

 

 

 

 

Filme




Weiter gehts in den nächsten Tagen mit den anderen Möglichkeiten:

 1) Zucker (weglassen oder reduzieren)

Weiterlesen

 2) Kohlehydrate (weglassen oder reduzieren)

Weiterlesen

3) Alkohol

Beitrag hier

4) Tierische Produkte – Fleisch/Milchprodukte

Beitrag hier

5) Intermittierendes Fasten oder Invervallfasten

Beitrag in Kürze

6) Fastenprogramme Basenfasten, Saftfasten, Heilfasten, etc.

Beitrag in Kürze

7) Detox für jeden Tag

Beitrag in Kürze