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7 Gründe warum du unbedingt Yin Yoga machen solltest

7  Gründe warum du unbedingt

Yin Yoga machen solltest



1) es tut deinem Körper gut

Beim Yin Yoga werden die Positionen – welche nur im Sitzen oder Liegen ausgeführt werden – möglichst ohne Muskelspannung zwischen 3 und 5 Minuten gehalten. Durch die lange Verweildauer ist Yin Yoga sehr intensiv und erreicht tiefe Schichten unserer Muskeln, des Bindegewebes und der Faszien.

Die Übungen wirken entspannend auf den ganzen Körper, speziell den Rücken.

Zudem werden im Yin Yoga auch die Energieleitbahnen (Meridiane) und somit dein Energiefluss angeregt und dadurch die Selbstheilungskräft stimuliert. Nicht umsonst wird Yin Yoga oft mit einer Akupressurmassage verglichen.

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2) es tut deinem Geist gut

Kaum ein anderer Yoga-Stil bringt soviel Ruhe und Entspannung. Doch zu Beginn kann Yin Yoga ganz schön anstrengend sein. Gerade am Anfang der Praxis ist unser Geist meist noch sehr aktiv und das Gedankenrad läuft munter im Kreis.

Beim Yin Yoga bist du gezwungen, dich 3-5 min lang ganz alleine mit dir zu beschäftigen. Es gibt keinerlei Ablenkung. Weder vom Lehrer noch von deinen Mattennachbarn. Klar, kannst du mal „hinüberschielen“ und schauen wie der Nachbar seine Polster gestapelt hat, das ist es aber dann auch schon gewesen.

Aber je mehr du dich auf deinen Körper, das Fühlen und Spüren und vor allem auf deinen Atem konzentierst, desto ruhiger wird auch dein Geist.

Und spätestens zum Ende der Stunde kannst du so richtig tiefenentspannt in die Endentspannung hineinsinken.

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3) Achtsam und Meditativ

Kaum ein anderer Yogastil ist so achtsam und meditativ wie Yin Yoga.

Achtsamkeit ist die beabsichtigte Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Gegenwart, auf das „Jetzt“, auf den aktuellen Moment. Achtsamkeit bedeutet das bewusste Beobachten, jedoch ohne zu bewerten und zu beurteilen.

Und darum geht es auch im Yin Yoga. Ganz im Moment zu bleiben, beim eigenen Körper mit all seinen Empfindungen, ein ganz bewusstes und wertfreies Beobachten. Durch das lange Halten der Übungen kannst du dir so richtig Zeit nehmen, deinen Körper zu spüren und wahrzunehmen. Und genau durch diese Achtsamkeit entsteht wiederrum mehr Ruhe und du kannst in einen sehr meditativen Zustand eintauchen.

 

 

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4) Ausgleich zu unserem Yang-lastigen Alltag –
oder mehr Weiblichkeit bitte!

 

Die Sache mit Yin und Yang. Yang ist das Aktive, das Machen und Tun, die Sonne, der Tag, das Männliche, das Feuer.Yin ist das Passive, das Weibliche, der Mond und die Nacht, die Ruhe.

Wir leben in einer sehr  Yang-lastigen, nach außen orientieren Welt, sind ständig am Machen und Tun, am Planen und Erledigen. Wir checken unsere Mails im Vorbeigehen, und haben dabei schon wieder zehn andere Dinge im Kopf.

Wir brauchen diesen Ausgleich ganz dringend. Die Ruhe. Die Stille.

Einmal für 1,5 Stunden nichts denken und tun zu müssen sondern einfach nur SEIN, fühlen, atmen.
Endlich den Kopf wieder leer und den Körper wieder weich werden lassen.

Diese Sanftheit und Weichheit tun einfach nur gut – der Seele, dem Körper und dem Herzen.

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5) zurück zum Ursprung des Yoga

Obwohl sich Yin Yoga in die eher neueren Yoga-Stile einreiht so handelt es sich doch um eine sehr ursprüngliche und traditionelle Praxis. Yoga war in seinen Ursprüngen hauptsächlich eine meditative Praxis. Ein langes Verweilen in ganz einfachen Positionen. Ein Beobachten und Stillwerden des Geistes. Ein „Einswerden“.

Yin Yoga ist genau DAS. Ein Verweilen, Beobachten und zur Ruhe kommen.

 

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6) Gefühle, Widerstände und Akzeptanz

Yin Yoga bietet dir eine ideale Möglichkeit, dich mit deinen Gefühlen und Emotionen auseinanderzusetzen.

Wer es in schwierigen Situationen schafft ruhig und gelassen zu bleiben und die Dinge so zu akzeptieren wie sie jetzt in diesem Moment gerade sind, lebt eindeutig zufriedener. Im Yoga hört man oft den Satz: „Fühl was zu fühlen ist“

Dabei geht es auch wieder um ein wertfreies Beobachten und Betrachten deiner Gefühle und Emotionen wie sie eben jetzt gerade in diesem Moment sind.



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Im Alltag unterdrücken wir gerne unsere Gefühle denn es gilt ja zu funktionieren.

Freudige und angenehme Gefühle sind auch gar nicht das Problem, sondern die unangenehmen Gefühle wie Ärger, Zorn, Widerstände oder auch Schmerz.

Doch erst wenn du dich deinen Gefühlen widmest und sie auch tatsächlich fühlst, dann können sie dir ein Wegweiser sein und du lernst dich besser kennen. Zudem können sich diese Gefühle auch wieder verabschieden wenn du ihnen genug Aufmerksamkeit gewidmet hast, und werden nicht unnötigerweise verdrängt oder gar in deinem Körper „gespeichert“, was zu schwerwiegenderen Problemen führen kann.

 

Mein Yin Yoga Lehrer und Schamane Biff Mithoefer sagt über das Yin Yoga:

 

 „Yin Yoga beginnt als Praxis des Annehmens von uns selbst, und durch dieses Annehmen können wir in tiefes Mitgefühl gehen und Freundlichkeit in die Welt bringen.

 

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Meiner Erfahrung nach kommt viel Leid von unserem Kampf damit, uns selbst und die Dinge, die das Leben uns bringt, zu akzeptieren.

Wir gehen zurück in die Vergangenheit, wünschen uns, dass wir etwas anders gemacht hätten.

Wir träumen von der Zukunft und hoffen, dass die Dinge sich verändern werden.

Doch nur, wenn wir Situationen so akzeptieren, wie sie in diesem Moment sind, werden wir Gleichmut und Balance in unserem Leben spüren.

 

Yin Yoga hat mir dabei geholfen, im gegenwärtigen Moment zu bleiben, und diese tiefen Teile in mir zu akzeptieren, die nicht nur Sorge enthalten, sondern auch meine eigene natürliche Freude.

 

Durch die Praxis des Akzeptierens hilft mir Yin Yoga dabei, meine eigene Heilung zu erfahren.

Ich denke, das Potential von Yin Yoga liegt darin, Heilung in die Welt zu bringen, und in der einfachen Praxis des Annehmens. Von Akzeptanz kommt Gleichmut, und von Gleichmut kommt Mitgefühl, liebevolle Freundlichkeit und wohlgesinnte Freude.

 

 

Für mich ist eines ganz klar: Der einzige Grund Yoga zu praktizieren, ist, eine freundlichere, liebevollere Person zu sein.“

 

Biff Mithoefer

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7) für jeden machbar – „Seelig sind die Steifen“

Da wir im Yin Yoga mit sehr vielen Hilfsmitteln wie Rollen, Polstern und Decken arbeiten, ist Yin Yoga für wirklich JEDEN machbar. Es geht nicht darum besonders tief in die Positionen zu kommen, sondern den Körper ganz langsam weicher werden zu lassen. Jegliche Muskelspannung zu lösen. Ehrgeiz ist hier – wie natürlich auch in anderen Yogastilen – völlig fehl am Platz. Und auch das ist ein wunderbares Gefühl, wenn der Körper einmal so sein darf wie er eben ist. (womit wir wieder bei der Akzeptanz – siehe 6) wären).

Einer meiner Lehrer sagte immer: „Seelig sind die Steifen„. Sehr bewegliche Menschen müssen oft tief in Positionen gehen um eine Dehnung zu spüren. Sei froh wenn du nicht so tief hineingehen musst, sondern schon etwas früher etwas spürst.
Geniess es so wie es ist.

 

Ich freu mich gemeinsam mit Dir in die Stille einzutauchen,

Namasté

 

Michi




 

 



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